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Freitag, 12. Juli 2013

Auf andere Gedanken kommen, Pavillion der Religionen, zwei Bad Kissingen

Andere Wege gehen...andere Lösungen sehen...

Ist es möglich, das alle das gleiche sagen?
Ist es möglich, das dass Gleiche jeder anders ausdrückt?

Ist es möglich, obwohl jeder den anderen akustisch versteht
Ihn doch nicht zu verstehen?
Können Religionen so unterschiedlich Sie auch sind,
das gleiche Ziel haben?


Jing&Jang





Buddhismus


 Der Budismus ist eine Lehrtradition und Religion
mit im wesentlichen 350 und 500 Millionen Anhängern.
Er wird zu den Weltreligionen gezählt und insbesondere im
Westen wird der Buddhismus auch als Weisheitslehre und
Philosophie betrachtet.. Der Buddhismus geht zurück auf
seinen Begründer, der unter den Namen Buddha Shakyamuni
oder Budda Shakyamuni bekannt wurde.

Budda sah sich weder als Gott noch als Überbringer
der Lehre Gottes. Er stellte klar, dass er die Lehre, Dhamma
(Pali) bzw. Dharma (Sanskrit), nicht aufgrund göttlicher
Offenbarung erhalten, sondern vielmehr durch eigene meditative
Kontemplation ein Verständnis der Natur, des eigenen Geistes
und der Natur aller Dinge gewonnen hat.


Glaube und Lehre

Im Buddhismus wird das Leben als Kreislauf von Geburt,
Tod und Wiedergeburt verstanden. Die Kette von Ursache
und Wirkung (Karma) kann überwunden werden durch die
Erkenntnis und Transformation des Leides, die Einsicht in die
4 edlen Weisheiten.
Danach ist die Ursache unseres Leides unser Begehren,
das durch die Erfahrung des Nirvana (Erleuchtung, Leerheit,
Absolutheit) überwunden werden kann. Der
tägliche Übungsweg ist der achtfache Pfad.
Dieser Pfad beschreibt die Wege der Tugendhaftigkeit,
Sammlung und Weisheit mit dem Ziel der Erleuchtung
bzw. Befreiung als Verlöschen allen Leides.
   

Buddha

Budda wird je nach Tradition in unterschiedlicher Gestalt
dargestellt, meist im Sitzen meditierend,
seltener stehend oder liegend.
Er verkörpert in dieser Haltung die Tiefe meditativer Versenkung
und gleichzeitig Mitgefühl mit allem Leben.
Samatha (entspricht Konzentration und Stille) und Vipassana
(entspricht Einsicht und Erkenntnis) sind die beiden Säulen
des von ihm gelehrten mittleren Weges.


Verbreitung

Der Buddhismus ist vor allem ın folgenden Ländern
China, Bhutan, Japan, Laos, Mongolei, Kambodscha,
Vietnam, Thailand, Tibet, Sri Lanka, Myanmar (Burma) etc.
Auch in den industrialisierten Staaten USA, Australien,
steigt die Tendenz, sich dem Buddismus zuzuwenden.Menschen wie Dalai Lama  Budda, Herz - SutraBuddha, Metta-Sutta schrieben dazu.

Alle religiöse Traditionen der Welt ähneln sich, weil sie uns
helfen, zu besseren Menschen zu werden. Seit Jahrhunderten
finden Millionen von Menschen in ihrer jeweiligen Religion
ihren Seelenfrieden. Heute begegnen wir auf der
Welt Anhängern zahlreicher Glaubensrichtungen,
dehnen das Wohl anderer Menschen wichtiger ist als das eigene.
lch glaube, dieser Wunsch, zum Glück anderer
Menschen, ist das wichtigste Ziel jeder religiösen Praxis.

  

Form ist nichts anderes als Leere und Leere ist nichts anderes
als Form; Form ist identisch  mit Leere und Leere identisch mit Form; Empfindung, Denken, Impulse, Bewusstsein,
sie alle sind nichts anderes als eben dies.

Aller Dinge Kennzeichen ist die Leere - sie werden nicht geboren, nicht zerstört, nicht befleckt und Sie gewinnen nichts, sie verlieren nichts.

  

Mögen alle Wesen glücklıch sein und Frieden finden
Was es auch an lebenden Wesen gibt: 
ob stark oder schwach 
ob groß oder kleın
ob sichtbar oder unsichtbar
fern oder nah
ob geboren oder einer Geburt zustrebend
mögen Sie alle glücklich sein.

Buddha, Metta-Sutta




Sonntag, 7. Juli 2013

Auf andere Gedanken kommen

Nicht jeder Tag ist gleich, auch wenn es regnet scheint die Sonne. Ein Gesicht das heute lächelt kann morgen ganz anders aussehen. Der Körper lächelt unbemerkt von anderen. Beim Spazieren gehen, im Luitpoldpark in Bad Kissingen hatte ich die Gelegenheit inne zu halten. Und ein Bild unterschiedlich aufzunehmen, dazustellen. 



Kugel


Die Glaskugel symbolisiert die großere Ganzheit, in der alles
Existierende aufgehoben ist. Zugleich weist sie hin auf das
Formlose  und Transparente der Transzendenz.
Ihre Durchsichtigkeit und Leere verweist auf die Offenheit des
Bewustseins für alle Formen und Erscheinungen.

Offene Spiritualität


Offene Spiritualitat bezeichnet die spirituelle Orientierung 
vieler Menschen, die sich zwar nicht einem bestimmten Glauben, einer
bestimmten Religion oder einem bestimmten spirituellen Weg
verpflichtet fühlen, für die jedoch Spiritualität in ihrem Leben
grundsätzlich eine große Bedeutung hat. Hierzu zählen Bezeich-
nungen wie Transkonfessionelle Spiritualität, Integrale Spiritualität,
Spirituelles Bewusstsein, Evolutionäre Spiritualität. Charakteristisch
für offene Spiritualität sind die  ındividuelle spirituelle Suche, das
lnfragestellen jeglicher Konzepte und Vorstellungen und die
Inte
gration von Spiritualität in das tägliche Leben.
Spiritualitat bezieht sich auf das konzeptionell nicht
Erfass
bare das die gesamte Existenz durchdringt.
Es wird bezeichnet als 
Unbekannte, das Mysterium,
 das Größere, das Transzendente,
grundlose Grund, das Absolute usw.



Verbreitung

Menschen mit offener Spıritualität sind nicht organislert. Sie
 finden sich in allen Kulturen, in vielen spirituellen oder religiösen
Kreisen und gehen oft recht unauffällig ihren Weg. Vermutlich
stellen sie inzwischen einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung dar.



Wege

Menschen mit offener Spiritualitat nutzen Methoden und Wege 
verschiedenster religiöser oder spiritueller Richtungen für eine Zeit,
ohne mit ihnen identifiziert zu sein. Sie ergänzen oder verändern
sie um mehr innere Tiefe und Weite zu erlangen, und betrachten  
eigene Entwicklung als prinzipiell offen. Oder sie erforschen
konventionelle Methodik direkt oder mit neuen Methoden ihr
Bewusstsein, das sie weiter entfalten.

Menschen mit offener Spiritualität versuchen ein spirituelles Leben 
zu führen und einen spirituellen Bezug in ihrem Tun und ihrer
Beziehung zu anderen Menschen zu erhalten. Durch ihre Kultur
und Religionsungebundene Grundhaltung sind sie offen für spirituelle
Gemeınschaftserfahrungen, die nicht durch die traditionellen
Glaubensgemeinschaften geprägt sind.
Im Sinne kollektiver Spiritualität erfahren sie Verbundenheit mit 
Menschen und Teilhabe am lebendigen Kosmos.

Menschen wie  
Rabindranath Tagore , Rainer Maria Rilke , Pablo Pıcasso schrieben dazu.

Die Sonne des ersten Tages
hatte gefragt,
als das Sein neu erschien:
“Wer bist du'?
Keine Antwort kam.

Jahr um Jahr verging.
Der letzte Sonnenstrahl des Tages
fragte ein letztes Mal
am Westmeerstrand
in den stummen Abend:
“Wer bist du'?”
Keine Antwort.



Siehe, ich wusste es sind solche,
die nie den gemeinsamen Gang lernten
zwischen den Menschen - _
sondern der Aufgang in plötzlich entatmete Hımmel
war ihr Erstes.
Der Flug durch der Liebe jahrtausende
ihr Nächstes, Unendliches.
Eh sie noch lächelten
weinten sie schon vor Freude;
eh sie noch weinten
war die Freude schon ewig
Frage mich nicht wie lange sie fühlten;
wie lange sah man sie noch?
Denn unsichtbare sind unsägliche Himmel
über der inneren Landschaft.
Eines ist Schicksal.
Da werden die Menschen sichtbarer.
Stehn wie Türme. Verfalln.
Aber die Liebenden gehn
über der eigenen Zerstörung ewig hervor;
denn aus dem Ewigen ist kein Ausweg.
Wer widerruft jubel?



Ich suche nıcht, ıch finde.
Suchen ıst das Ausgehen von alten Bestanden
und ein Finden-Wollen
von bereıts Bekanntem ım Neuen.
Finden, das ist das völlig Neue!
Das Neue auch in der Bewegung.
Alle Wege sınd offen,
und was gefunden wird,
ist unbekannt.
Es ist ein Wagnis -
ein heiliges Abenteuer